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"UNPOLITISCH SEIN HEIßT POLITISCH SEIN, OHNE ES ZU MERKEN."
ROSA LUXEMBURG
AKTUELLES
Tag
04.11.2018
Uhrzeit
09:00
Ort
Kontrabar
Tanz & Kultur
Swing Veranstaltungsreihe

Swing Tanzkurse

Die Swingkurse werden bis zum 21.12.18 angeboten werden.  Danach werden mit den Interessierten neue Termine festgelegt. Alle Kurse sind für HAW-Studierende kostenlos. Jeder Termin stellt einen eigenständigen Kurs dar, mit je zwei Terminen. Eintritt Frei! Alle sind Willkommen! Auch ohne Partner!

Dienstag (04. & 11.12.)
09-10 Uhr Alexanderstraße 1, R. 0.15, KontraBar
12-13 Uhr Alexanderstraße 1, R. 0.15, KontraBar
13:30-14:30 Uhr Alexanderstraße 1

Mittwoch (05. & 12.12.)
09-10 Uhr Alexanderstraße 1, R. 0.15, KontraBar
12-13 Uhr Alexanderstraße 1, R. 0.15, KontraBar
13:30-14:30 Uhr Alexanderstraße 1, R. 0.15, KontraBar

Freitag (14. & 21.12.)
13:30-14:30 Uhr Campus Bergedorf, Raum N4.08

 

 

Swing


ist eine Form des Jazz, die Ende der 1920er Jahre entstand. Den Gipfel seiner Popularität erreichte der Swing zwischen 1935 und 1945. Swing, als eine Form des Jazz, ist Ausdruck afroamerikanischen Kultur. Seine Entstehung ist eng mit der nach dem ersten Weltkrieg beginnenden Wanderbewegung der Afroamerikaner von Süden der USA nach Norden verbunden. Dort im Norden entwickelten die Afroamerikaner eine selbstbewusste Kultur – Die Harlem Renaissance. Alle Lebensbereiche sind mit „Kultur“ verbunden. So auch diese kulturelle Revolution. Die Harlem Renaissance umfasste alle Bereiche des Lebens und der Kultur, wie etwa Sprache, Normen und Werte, das Menschenbild und natürlich auch Tanz, Musik, Kunst...
Die Frage ist, welche Bedeutung Kultur und den in ihren liegenden Möglichkeiten zugemessen werden. In Zeiten des Neoliberalismus wird Tanz, Musik und Kunst häufig als „nettes Beiwerk“ betrachtet oder als Kompensation genutzt. Dasaber diese Elemente Grundlage für Widerstand sein können, wird häufig verdrängt. Musik, Tanz und Kunst können Teil der Befreiung aus Enge, Hass und Unterdrückung sein. Dafür kann gerade der Jazz Beispiel geben, da viele seiner Protagonisten Rassismus, Unterdrückung und den Härten des Kapitalismus ausgesetzt waren und sind. Dieses Bewusstsein, dass Kultur nicht zu trennen ist von Gesellschaft und Politik wollen wir beleben, in dem wir eine Reihe von Veranstaltungen zum Thema Swing gestalten.

 

 

Swing Kids als Widerstand in der NS Zeit


Vortrag und Diskussion mit Jan Pingel
11.12.18, 19 Uhr, Alexanderstraße 1, Raum 0.15, KontraBar

Als der Swing Ende der 20er Jahre von den Afroamerikanern entwickelt wurde, geschah dies auch unter dem steten Eindruck von anhaltendem Rassismus, sozialer Unterdrückung und des Widerstandes gegen diese. Zur NS Zeit mit seiner Betonung von Zucht und Ordnung galt der Swing als Provokation. Statt züchtigem Tanz und marschieren, bot der Swing in Tanz und Musik viel Raum für den jazztypischen spielerischen Wechsel von gemeinschaftlichem Zusammenwirken und Individualität.
In Deutschland war diese Musik und Tanzrichtung in der NS Zeit verboten. Das minderte jedoch nicht die Faszination - be sonders bei Jugendlichen - für diese Musikrichtung, welche konträr zur NS Ideologie stand. Aus der einfachen Provokation vieler Swing-Kids, wurde ein Widerstand, der darin begründet lag, ihre Musik zu hören, zu tanzen und eine Alternative zu leben. Einige von ihnen schlossen sich dem aktiven Widerstand an. Aus einer kulturellen Faszination wurde politischer Widerstand.
Diesen Zusammenhang von Kultur und politischem Widerstand wollen wir reflektieren und diskutieren.

 

Alternativer Stadtrundgang Swingkids in Hamburg


18.12.18, Start: 15 Uhr Treffpunkt: Hauptbahnhof, Ausgang der
Wandelhalle Richtung Spitalerstraße


Hamburg gehörte zu einer der Hochburgen des Swings im dritten Reich, vom Alsterpavillon bis hin zum Gestapo Hauptquartier lassen sich die Spuren der Swing Kids finden, die jedoch weitestgehend unbekannt sind. Das wollen wir ändern, in dem wir mit Jan Pingel zusammen einen alternativen Stadtrundgang machen.

Fragen, Anmerkungen oder Kommentare

Schreibt gerne an
friederike.schaak@asta.haw-hamburg.de

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