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REFERATE
Politik für Studis
Hochschulpolitik

Die Freiheit von Forschung und Lehre, verbunden mit der Treue zur Verfassung (GG Artikel 1 bis 19) ist in diesem Sinne eine antifaschistische Konsequenz und von besonderer Bedeutung für eine friedliche Gesellschaft und uns Alle.

Unsere Ansprüchen eines emanzipatorischen, gesellschaftlich wirksamen und selbstbestimmten Studiums sind demnach nicht nur gerechtfertigt sondern vielmehr notwendig. Wissenschaftliche und persönliche Bildung sind die Vorrausetzung dafür die Gesellschaft positiv zu verändern und zu entwickeln.

Im AStA arbeiten wir themenübergreifend als Team. Für das Referat Hochschulpolitik haben wir uns auf verschiedene Schwerpunkte verständigt, die wir euch im folgenden kurz darstellen wollen:
 

Studienreform und Prüfungsbedingungen

Die Jagd nach guten Klausurnoten, der Druck von Abgabefristen, die Drohung der Zwangsexmatrikulation und die dadurch bedingte Konkurrenz stehen im Gegensatz zu dem, wie Studium sein könnte. Während das Studium darauf ausgerichtet sein sollte, die Gesellschaft als Ganzes positiv zu entwickeln, ist es stark an Unternehmens- und Profitinteressen orientiert. Statt dass weiterhin auf eine passgenaue Berufsausbildung gesetzt wird, sollten wir gemeinsam daran arbeiten Hochschulbildung so zu gestatlten, dass sie die Kreativität von Studierenden fördert und damit uns und unsere Ideen für eine progressive gesellschaftliche Entwicklung voranbringt. Gemeinsam mit Fachschaftsräten, Lehrenden, Forschenden und allen anderen (studentischen) Mitgliedern unserer Hochschule möchten wir an der Verwirklichung dessen arbeiten.

Die sogenannte Regelstudienzeit muss wieder als Mindeststudienzeit verstanden werden! Um allumfassende Bildung für Alle zu ermöglichen. Das "Strecken des Studiums" ist demnach eine bewusste Entscheidung und kein Problem Einzelner. Gleichzeitig wollen wir den Druck auf die Hochschule erhöhen, Teilzeitstudiengänge nicht nur individuell sondern strukturell einzurichten um der Vereinbarkeit von Studium und der notwendigen Finanzierung des Lebens und Wohnens (in einer teuren Stadt wie Hamburg) gerecht zu werden. Diese werden bereits vom Hamburger Hochschulgesetz vorgeschrieben und sind längst überfällig. Gleichzeitig muss sich die Hochschule (und ihre Mitglieder) an anderer Stelle für die ebenfalls überfällige Verwirklichung eines bedarfsgerechten Bafögs für Alle einsetzen. Bildung darf kein Luxus sein!

Um dem gerecht zu werden, wollen wir uns (gemeinsam mit euch) für folgende Alternativen einsetzen:

 

  • Verwirklichung von interdisziplinären (studiengangsübergreifenden) Fächern.
  • Abbau von Fristen, Klausuren und Zwangsexmatrikulationen
  •  Verankerung gesellschaftlich relevanter Themen in den Lehrplänen
  • Aufklärung über die Möglichkeiten der studentischen Mitgestaltung innerhalb der Hochschule z.B. in Gremien und Ausschüssen (Departement-und Fakultätsräte, Hochschulsenat, Studienreformausschuss, etc.
  • Abschaffung der Regelstudienzeit!
  • Ausbau der von Teilzeitstudiengängen
 

 

Friedenswissenschaft

Die kriegerischen Handlungen in der Welt spitzen sich weiter zu. Durch die Aufkündigung des INF-Vertrages durch Donald Trump wächst die Gefahr eines Atomkrieges und auch die geplante Militarisierung der EU unter der Führung von Deutschland und Frankreich trommelt in Richtung Krieg. Dagegen regt sich Widerstand. So fordern Aktive der Internationalen Kampagne zur Abschaffung der Atomwaffen (ICAN), die 2017 für ihr Engagement den Friedensnobelpreis erhielten, den Beitritt der BRD zum Atomwaffenverbotsvertrag der UN. Sie haben die Bevölkerung der BRD hinter sich: Die Mehrheit lehnt Atomwaffen sowie den Export von Rüstungsgütern ab. Auch Hamburg ist geprägt vom Widerstand: 1936 warfen Hafenarbeiter die Waffen, die für Francos Faschisten bestimmt waren, ins Hafenbecken. Heute werden wieder täglich mehrere Tonnen an Rüstung und Munition über den Hafen verschifft. 93 Rüstung produzierende Firmen sind in und um Hamburg ansässig. Das muss enden! Wir streiten für ein umfassendes Rüstungsexportverbot (nicht nur) über den Hamburger Hafen, für die Umstellung aller Kriegsproduktion auf zivile Güter sowie die Verunmöglichung von Rüstungsforschung durch wache und gesellschaftlich verantwortliche Hochschulen.

 

Wir wollen dafür wirken, dass die HAW für Frieden und Abrüstung Partei ergreift und sich einmischt, zusammen mit den Hamburgerinnen und Hamburgern dazu beizutragen, das Geschäft mit dem Tod zu beenden. Alle Hochschulmitglieder können sich in „Lehre, Forschung und Weiterbildung nachhaltig für die friedliche, soziale, politische, technische, ökologische und ökonomische Entwicklung der Gesellschaft einsetzen“(aus der Präambel der Grundordnung der HAW, 2015). Dies gibt dem Studium Sinn und Allen Bedeutung.

 

Als AStA sind wir Teil der Friedensbewegung:

 

  • Wir arbeiten zusammen mit der bundesweiten Zivilklauselbewegung, damit sich Studium, Forschung und alle Arbeit auf die Mehrung des Friedens richtet.
  • Wir arbeiten an der Aufdeckung der Herkunft von Drittmitteln für Forschungsprojekte an der HAW. Unsere Hochschule darf nicht von Drittmitteln abhängig sein, insbesondere von jenen, die ein Druckmittel für die Rüstungsindustrie darstellen.
  • Wir setzen uns ein für den Stopp der geplanten Aufrüstung durch das 2%-Ziel von NATO und dem EU-Militärbündnis PESCO (ständige strukturierte Zusammenarbeit), indem wir aktiv die Kampagne „Abrüsten statt Aufrüsten“ unterstützen. Für friedliche und diplomatische Beziehungen zu Russland.
  • Wir unterstützen die Kampagne ICAN und kämpfen mit ihnen gegen die Modernisierung der Atomwaffen in Büchel und für den Beitritt der BRD zum Atomwaffenverbotsvertrag.
  • Wir streiten für den Stopp von Rüstungsforschung, -produktion (Konversion) und deren Export. Dafür unterstützen wir die Hamburger Initiative gegen Rüstungsexporte.
  • Wir informieren über friedenspolitische

Kontakt:

Ihr erreicht uns/mich unter:

hopo@asta.haw-hamburg.de

Oder persönlich unter:

lilia.parchwitz@asta.haw-hamburg.de

Für Anfragen zum Thema "Friedenswissenschaft" wendet ihr euch am besten direkt an:

Johanna.Zimmermann@asta.haw-hamburg.de

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